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Niederösterreich
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Kronen Zeitung

am 28.9.
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STADION IM BURGENLAND:

Das Ampel-Chaos lässt Bruck/Leitha kalt

Marco Cornelius
Das Ampel-Chaos bringt den 1. Wiener Neustädter SC auf die Barrikaden. „Ohne Publikum gibt es keine Einnahmen“, so Spenger. Das könnte den Bruckern aber egal sein - sie sind von der Regelung so nicht wirklich betroffen. Das Parkstadion liegt im Burgenland...

„Ein Teufelskreislauf, aus dem man nicht mehr rauskommt.“ Wr. Neustadts Vorstand Rainer Spenger spricht vielen Ostligisten derzeit aus der Seele. Aufgrund ansteigender Infektionszahlen muss die Burgemeister-Elf wie Stripfing, Leobendorf, Marchfeld und die Admira Juniors ab dem 5. Oktober vor leeren Rängen auflaufen.„Ohne Publikum gibt es keine Einnahmen, sprich keine Eintrittsgelder, keine Kantine, keinen VIP, keine Tagessponsoren, nichts. Gleichzeitig laufen bei vollem Spielbetrieb die Ausgaben weiter“, warnt Spenger, der nun auch um den Heimspiel-Kracher im UNIQA-ÖFB-Cup am 16. Oktober gegen Rekordmeister Rapid Wien zittern muss. „Unser Sicherheitskonzept wurde vom ÖFB abgesegnet. Wie es jedoch weitergeht, wissen wir noch nicht.“ Fakt ist, dass seinem Team bei der Ampelfarbe Orange der Super-GAU bevorsteht. „Wenn es im Herbst wirklich so bleiben sollte, dann droht uns nach einer 112-jährigen Geschichte das Aus!“

Bruck kümmert sich nicht um die Ampelfarbe
Eine düstere Prognose von Spenger, die auch an Konkurrent Bruck nicht spurlos vorbei geht. „Ich kann schon lange nicht mehr lachen. Wir haben jeden Tag neue Vorgaben. Für mich ist das eine Farce. Fußball ohne Fans geht gar nicht. Außerdem haben wir auch ein Präventionskonzept ausgearbeitet und jetzt soll das plötzlich nichts mehr zählen“, kann Brucks Obmann Johann Rödler über die Vorgangsweise der Politik nur den Kopf schütteln.Aber eigentlich könnte dieses Szenario für die Brucker egal sein. Denn die Santner-Elf betrifft das NÖ-Ampelsystem nicht -
obwohl man zum niederösterreichischen Verband gehört. „Wir haben als niederösterreichischer Klub Glück, dass unser Platz im Burgenland liegt“, erklärt Rödler, „aber wir wollen keine schlafenden Hunde wecken.“